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„sex sells - what else?“ |
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...so heißt eine der im Rahmen von „tRaumfrau 10“ stattfindenden Performances und trifft mit diesem Wortspiel genau den Kern des Projekts, das im März einen Großteil unseres Programms einnimmt. Unter dem Motto „sex sells“ gehen wir darin heuer der alltäglichen, ja banalen, Allgegenwärtigkeit von Sexualität in unserer Gesellschaft nach.
Nackte Frauen und Männer, in sexy Unterwäsche gekleidete Körper, erotische Posen und sexuelle Anspielungen sind nicht nur schon seit langem kein Tabu mehr, sondern begegnen uns täglich vielfach in sämtlichen Medien unserer Zeit. Die Inhalte, die damit verknüpft werden, sind hingegen oft nicht sexueller Natur - man denke nur an den absurden, wegen Sexismus zurückgepfiffenen Werbespot des österreichischen Bundesheeres, in dem ein Panzerfahrer einem gutaussehenden Typen im Audi die Mädchen ausspannt, weil die „lieber mit großen Dingern fahren“. Sex muss heute einfach für alles herhalten - auch für Kulturprojekte.
„tRaumfrau 10 - sex sells” präsentiert KünstlerInnen, die sich in ihren Performances, Liedern, Filmen und Texten kritisch mit Sexualität, Sexsymbolen, Sexarbeit und Sexismus beschäftigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frau - als Sexsymbol, als Sexarbeiterin und als sexuelles Individuum.
Wie schon in unseren früheren feministischen Projekten, geht es hier weder um eine Polarisierung zwischen den Geschlechtern, noch um eine unreflektierte Einteilung in „Gut und Böse“, sondern um das Aufzeigen von Rollenbildern und Mechanismen und daraus resultierenden Vorurteilen und Ungleichbehandlungen.
Auch wird es - trotz allem Respekt, dem wir dem Thema entgegenbringen - genügend freudige und lustvolle Momente bei „sex sells - tRaumfrau 10” geben. Die einzelnen Beiträge sind durchaus auch humorvoll, unterhaltend und sinnhaft sinnlich, so dass - das versprechen wir - niemandem die Lust an einer der schönsten Sachen der Welt vergehen wird!
Frau und Mann können sich gleichermaßen auf dieses kleine Festival freuen, das mit Künstlerinnen wie „Chicks On Speed“ oder die um den deutschen Konkursbuch-Verlag versammelten Autorinnen, Musikerinnen und Performerinnnen absolute Top-Frauen der internationalen Kunst-Szene präsentiert.
Lust machen wird auch unser restliches März-Programm, z.B. Lust auf Tanzen, wenn bei Soundkillaz wieder die Rhytm Police gastiert, Lust auf das schräge one-man-musical „Basic Survival“ von und mit Lonesome Andi Haller oder Lust auf eine ganz besondere Klassik-Inszenierung, in der Bridge Markland Goethes „Faust“ als Ein-Frau-Theaterstück mit Handpuppen und Popmusik zur Aufführung bringt.
Lust auf mehr?
gefördert durch:
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