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Kein Abschied vom Austropopanz
David Lipp & Die Liebe spielen kleine, melancholische Lieder mit deutschsprachigen Texten. Das neue und letzte Album der Liebesliedtrilogie (In immer: Love, Die einsamen Häuser) beschäftigt sich mit dem Thema ,,Abschied". Die Texte arbeiten mit Wiederholungen, die Musik untermalt und hält sich zurück, bricht an manchen Stellen aus, um sich dann wieder einzusortieren. Eine Gratwanderung zwischen Vernunft und kindlichem Trotz und wie es ist, wenn man gehen soll, aber nicht gehen will. Szenerien werden entworfen und ähnlich wie beim Spiel mit Bausteinen, immer wieder über den Haufen geworfen.
,,Und ich in der Telephonzelle, Wo Du mir gesagt, dass das Vielleicht doch nicht endlos ist und ich mir langsam Ersatz..."
David Lipp (Gesang, Gitarre, Computer), Katharina Grossmann (Gesang), Hemma Grünbacher (Bass, Gesang), Thomas Binder-Reisinger (Gitarre), Andrea Baumann (Klavier, Gesang) www.davidlipp.com, www.myspace.com/davidlippunddieliebe
Stichprobe: Die Herren Opoku (Schlagzeug/Stimme), Halbwirth (Gitarre/Samples) und Petto (Bass/Stimme) nähern sich immer mehr dem an, was man unter der allgemein noch total ungeläufigen Bezeichnung ,,Austropopanz" verstehen könnte. Sie haben keine Ahnung, was ein ,,Austropopanz" sein soll? Dann schnell nachschlagen unter Genie, Wahnsinn, Selbsthilfe, Therapiegruppe, Popavantgarde. Und nicht zu vergessen: Ludwig Hirsch, weil der war ja auch irgendwie Austro und Pop und aus Düstermelancholien. Live geben sie hauptsächlich Hörproben aus ihrer jüngsten Veröffentlichung, der mehrteiligen EP namens ,,Ennui" (erhältlich ausschließlich im www) wieder. Schönheit darf wieder leiden! www.myspace.com/stichprobe Eintritt: EUR 8,00 / 6,00 (erm.)
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